Volker Elingshausen (Geprüfter Gästeführer, Tourist Guide)

Berlin und Potsdam für Individualisten

Mehr von Berlin sehen

Es hat sich herumgesprochen: Berlin kann man ideal mit dem Rad erkunden und im wahrsten Sinne „erfahren“. Berlin ist flach, interessant, weitläufig und hat viele Radwege und Parks. Mit dem Rad sieht man einfach mehr als zu Fuß, kann jederzeit anhalten und – anders als in einem geschlossenen Fahrzeug – die Stadt mit allen Sinnen wahrnehmen. Die Touren verlaufen gemütlich und verlangen keinerlei sportliche Kondition. Auf den Touren gibt es etwa auf halber Strecke eine Pause zum Einkehren.

Natürlich mache ich auch die "klassischen" Stadtführungen zu Fuß, durch das historische Zentrum, die neue Mitte, durch Kreuzberg oder Charlottenburg. Drei davon möchte ich Ihnen - weiter unten auf der Seite - empfehlen.

 

Fahrräder - Gruppengröße - Preise

Fahrräder können Sie sich selbst oder über mich besorgen.

Gruppengröße:  2 bis 12 Teilnehmer.

Preise: 5 € pro Person und Stunde (egal ob per Rad oder zu Fuß)

Treffpunkt: wie vorgeschlagen oder nach Vereinbarung

Uhrzeit: normalerweise 11:00 Uhr

Radtour ins Blaue: Ab durch die Mitte - Der Weg ist das Ziel

Oft sind die besten Touren die ohne feste Route. Wir starten von einem Ort Ihrer Wahl, z.B. Ihrem Hotel, mit einer kleinen Gruppe auf Fahrrädern. Ich hole Sie dort ab, wir lassen uns von der Stadt inspirieren und fahren gemeinsam "ab durch die Mitte". Ich denke, ich kenne mich ganz gut aus und kann Ihnen einiges von Berlin zeigen. Haben Sie keine Angst vor dem Verkehr. Sehr oft gibt es Fahrradwege oder Busspuren (welche in Berlin auch Fahrrädern vorbehalten sind), und notfalls man kann sein Rad auch schieben, z.B. an unübersichtlichen Kreuzungen. Auch wird das Fahren auf breiten Bürgersteigen meist toleriert, sofern man niemanden behindert. Also nur Mut - es lohnt sich! Teilen Sie mir Ihre Wünsche (Zeit und Startpunkt) mit.

“Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.”
Albert Einstein am 5. Februar 1930 in einem Brief an seinen Sohn Eduard

Radtour 1: Charlottenburg

Schloss Charlottenburg

Nicht nur in Berlin-Mitte gibt es viele Sehenswürdigkeiten, sondern auch in dem ruhigeren, weniger touristischen und in mancher Hinsicht schöneren Charlottenburg  mit seinen Gründerzeithäusern, Parks und Plätzen, dem Barockschloss, dem Lietzenseepark  und dem Tiergarten. Und natürlich auch der Gedächtniskirche, dem Zoo und dem Kurfürstendamm. Dieses Charlottenburg, meinen „Kiez“, möchte ich Ihnen näherbringen.

  • Vorgeschlagener Ausgangs- und Endpunkt: S-Bahnhof Savignyplatz, Ausgang Bleibtreustraße
  • Erfreuen Sie sich an den Schmuckplätzen aus der Zeit der „reichsten Stadt Preußens“: Savignyplatz, Karl-August-Platz (Mi und Sa Wochenmarkt), Klausenerplatz, Stuttgarter Platz, Walter-Benjamin-Platz
  • Erfahren Sie an historischer Stelle die Umstände der Ermordung des Studenten Benno Ohnesorg 1967, die als Auslöser der Studentenbewegung der 60-er und 70-er Jahre gilt
  • Werfen Sie einen Blick in das älteste und schönste Jugendstil-Schwimmbad Berlins
  • Weiter geht es über das imposante Rathaus und einen Schnupper-Besuch im besten Feinkostgeschäft der Stadt zur wohlverdienten Kaffee- und Kuchen-Pause in der Villa Oppenheim, dem Heimatmuseum Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Gestärkt gelangen wir zum Museumsquartier und dem wiederaufgebauten Schloss Charlottenburg
  • sowie dem (u.a. durch Hausbesetzer-Aktivitäten erhaltenen) Altstadt-Kiez mit seinen Stuckfassaden, Gaslaternen, Kneipen und dem idyllischen „Zickenhof“
  • Vorbei am ehemaligen Reichskriegsgericht geht es zu einem Kleinod Charlottenburgs: dem Lietzensee
  • Über großbürgerliche Hofanlagen, Plätze und Wohnstraßen sowie einen Abstecher an den Kurfürstendamm gelangen wir wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt, dem Savignyplatz
  • Dauer der Tour: ca. 4 Stunden

Radtour 2: Charlottenburg und Grunewald

Residenz des Botschafters der Emirate
  • Vorgeschlagener Ausgangspunkt: S-Bahnhof Grunewald. Fahrräder müssen mitgebracht werden
  • Die Villenkolonie Grunewald entstand um 1900 auf Betreiben Bismarcks. In ihr wohnten und wohnen viele (v.a. jüdische) prominente Persönlichkeiten, u.a. Walter Rathenau, Max Planck, Alfred Kerr, die Familie Bonhoeffer, Gerhard Hauptmann, Samuel Fischer, Franz und Robert Mendelssohn, die Brüder Ullstein, Max Reinhardt, Lion Feuchtwanger, später Harald Juhnke, Romy Schneider, Hildegard Knef, Sabine Christiansen, Arthur Brauner, Joschka Fischer
  • Die glanzvolle Seite jüdischen Lebens in Grunewald wird – wie so oft in Berlin - kontrastiert durch Orte des Schreckens an gleicher Stelle: In der Koenigsallee wurde 1920 der Reichsaußenminister Rathenau ermordet und am Gleis 17 ging 1941 der erste Judendeportationszug ins Ghetto Lodz
  • Nach einer kurzen Rundtour durch den Wilmersdorfer Ortsteil Grunewald radeln wir über den Kurfürstendamm zum Lietzensee und legen in einem Café an dessen Nordufer eine Kaffeepause ein
  • Auf Berlins über 20 Km langer Ost-West-Achse, hier Bismarckstraße genannt, gelangen wir zur Deutschen Oper (-> Benno Ohnesorg), zum Karl-August-Platz, über die Pestalozzistraße  zu den Endpunkten Schlüterstraße oder Bahnhof Zoo, wo die Fahrräder ggf. wieder abgegeben werden können.
  • Dauer der Tour: ca. 4 Stunden

Radtour 3: Charlottenburg und Tiergarten

Neuer See im Tiergarten
  • Vorgeschlagener Ausgangspunkt: Bahnhof Zoo vor dem Fahrradverleih
  • Auf dieser Rundtour lernen Sie sowohl die verschiedenen Facetten von Charlottenburg (großstädtisch, kiezig, barock) als auch die Schönheiten des Berliner Tiergartens kennen
  • Entlang der Hardenbergstraße (vorbei an der c/o-Galerie, der Universität der Künste, dem Renaissancetheater) geht es zum Ernst-Reuter-Platz
  • Von einer der breitesten Straßen Berlins, der Bismarckstraße (Deutsche Oper) biegen wir in die Wilmersdorfer Straße ein, die hier noch keine Fußgängerzone, sondern eine schmale Geschäftsstraße mit vielen kleinen Läden ist, und befinden uns unversehens im ältesten Teil Charlottenburgs mit einigen niedrigen Häusern aus dem frühen 19. Jahrhundert, mit Schinkelleuchten, Straßenpumpen und Kiezatmosphäre
  • Hier wäre eine kurze Kaffeepause in der Villa Oppenheim oder dem Schlosscafé möglich
  • Wieder wechselt das Bild: Wir fahren in den Garten des Schlosses Charlottenburg, einer gelungenen Mischung aus barockem Schloss-Parterre und Lennéschem Landschaftpark mit pittoresken Ausblicken auf Karpfenteich, Fontäne und Schlossrückseite
  • Der Weg zum Tiergarten führt uns – wie bei einer Schiffstour – immer entlang der Spree und dann dem Landwehrkanal  bis zum Charlottenburger Tor
  • Sowohl der Landwehrkanal als auch der Tiergarten wurden im 19. Jahrhundert von dem vielbeschäftigten Peter Josef Lenné gestaltet. Geschwungene Wege, idyllische künstliche Seen, Sichtachsen. Wir lassen uns treiben bis zum Großen Stern und der Siegessäule und kehren dann über das Café am Neuen See, welches einer der beliebtesten Biergärten der Stadt ist (Einkehr?) am Rand des Zoologischen Gartens wieder zum Bahnhof Zoo zurück (vorgeschlagener Endpunkt).
  • Dauer der Tour: ca. 4 Stunden

Radtour 4: Vom Zoo zum Alex

Rummel am Brandenburger Tor
  • Vorgeschlagener Ausgangspunkt: Bahnhof Zoo vor dem Fahrradverleih

  • Diese attraktive Tour verbindet die City West mit der City Ost und führt uns vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins

  • Wir starten ganz ohne Autoverkehr im Tiergarten, radeln gemächlich am Gaslaternen-Freiluftmuseum vorbei über das Café am Neuen See und die spanische Botschaft bis zum Großen Stern mit der Siegessäule

  • Weiter geht es durch den Tiergarten, die Luiseninsel und in die Nähe des Potsdamer Platzes, von dort am Holocaust-Mahnmal entlang zum Brandenburger Tor

  • Die Straße Unter den Linden mit ihren Botschaften und repräsentativen Gebäuden verlassen wir bald, um zum Gendarmenmarkt, dem vielleicht schönsten Platz Berlins, zu gelangen, der zu einer Kaffee- oder Essenspause einlädt

  • Wieder zurück zu den „Linden“ fahren wir auf dem Boulevard geradewegs Richtung Osten und schauen uns dabei den Opernplatz, den in Bronze gegossenen Auftraggeber des „Forum Fridericianum“, also Friedrich II., die Humboldt-Universität, die Staatsoper, das Zeughaus und die Neue Wache, das im Aufbau befindliche ehemalige Stadtschloss, das Alte Museum und den Berliner Dom je nach Interesse von Ferne oder von Nahem an

  • Der Endpunkt ist der wuselige Alexanderplatz, wo auch die ggf. ausgeliehenen Räder wieder abgegeben werden können.

  • Dauer der Tour: ca. 3. ½ Stunden

Radtour 5: Vor der Mauer auf der Lauer ...

Oberbaumbrücke

... wacht schon lange kein DDR-Grenzsoldat mehr in seinem Wachturm auf „Grenzverletzer“. Aber wie war das damals, als eine 4 Meter hohe Betonmauer und ein Todesstreifen mitten durch Berlin gingen? Nirgendwo verlief die Mauer so direkt vor den Hauseingängen wie in Kreuzberg. Und nirgendwo sind die mentalitätsmäßigen und baulichen Gegensätze zwischen Ost und West auch heute noch spürbarer als zwischen Kreuzberg und Mitte.

  • Vorgeschlagener Ausgangspunkt: in der Mitte der Oberbaumbrücke

  • Die Tour beginnt auf der östlichen Seite der Spree und führt zunächst entlang der berühmten East Side Gallery in Friedrichshain, dem letzten zusammenhängenden Mauerstück

  • Über die Schillingbrücke geht es nach Kreuzberg, wo am Mariannenplatz der bunte,  multikulturelle, aber auch etwas ärmliche und schmuddelige „SO 36“ genannte Teil von Kreuzberg mit den nagelneuen Wohnanlagen jenseits der ehemaligen Mauer zusammentrifft

  • Es wäre schade, jetzt dem ehemaligen Mauerstreifen zu folgen und nicht das Flair dieses besonderen Stadtteils auf sich wirken zu lassen und irgendwo einzukehren, zum Beispiel am Oranienplatz

  • Von hier gelangen wir über das früher im Kalten Krieg absichtsvoll direkt an die Mauer gebaute Hochhaus des Axel-Springer-Verlages (BILD, BZ) zum Checkpoint Charlie, wo 1961 der kalte in einen heißen Krieg umzuschlagen drohte

  • Der Weg entlang der hier noch in Resten vorhandenen Mauer zum Potsdamer Platz ist voll von geschichtsträchtigen Orten der beiden deutschen Diktaturen, aber auch der demokratischen Anfänge wie z.B. dem ehemaligen Preußischen Landtag, dem heutigen Abgeordnetenhaus von Berlin

  • Nur ein kurzes Stück ist es noch, vorbei an den Vertretungen der Bundesländer und dem Mahnmal für die ermordeten Juden Europas, bis zum Brandenburger Tor, dem Endpunkt der Tour.

Dauer der Tour: ca. 3 ½ Stunden

Radtour 6: Von Wannsee nach Potsdam - durch das preußische Arkadien

  • Vorgeschlagener Ausgangspunkt: S-Bahnhof Wannsee.

Sacrower Heilandskirche

  • Eine der schönsten Berliner Fahrradtouren führt uns aus Berlin heraus zu seiner anmutigen kleinen Schwester, nach Potsdam. Aus der kargen preußischen Garnisonsstadt des Soldatenkönigs schufen die Baumeister und Gartengestalter seiner Nachfolger, allen voran Peter Joseph Lenné, ein Gesamtkunstwerk aus Schlössern, Pavillons und Kirchen, die über Sichtachsen durch Parks und Wasser miteinander verbunden sind. „Daß gantze Eyland mus ein paradis werden“, meinte schon im 17. Jahrhundert Johann Moritz von Nassau-Siegen zu seinem Freund, dem Großen Kurfürsten von Brandenburg.  Zwei Jahrhunderte später ist daraus das geworden, was heute als Unesco-Weltkulturerbe Anziehungspunkt für Millionen von Touristen ist. Mit allen Sinnen erleben lässt sich das „Preußische Arkadien“ am allerbesten, wenn man es mit dem Fahrrad durchquert.
  • Vom S-Bahnhof Wannsee geht es über die Brücke mit Blick auf Segelboote und das Strandbad nach rechts in die Straße Am Großen Wannsee, vorbei an Villen und Yachtclubs
  • Auch in dieser idyllischen Straße begegnen uns die Höhen und Abgründe der deutschen Geschichte in Gestalt einerseits der Villa des Malers Max Liebermann und andererseits nur wenige Meter weiter dem Schauplatz der sog. Wannseekonferenz, wo im Januar 1942 die organisatorische Durchführung der Ermordung der europäischen Juden besprochen und beschlossen wurde.
  • Der Weg führt nun am Heckeshorn vorbei immer entlang des Havelufers. Wir passieren die Pfaueninsel, das Ausflugslokal Moorlake und die Sacrower Heilandskirche auf der anderen Havelseite und schließlich das Schloss Glienicke mit seinem an der Straße gelegenen Pavillon „Große Neugierde“
  • Über die Brücke der Einheit, in deren Mitte einst die Grenze verlief, gelangen wir hinüber nach Potsdam und biegen ein in den Neuen Garten, den wir über das Schloss Cecilienhof durchfahren, bis wir z.B. in der Meierei eine wohlverdiente Pause einlegen können
  • Weiter geht es durch die Nauener Vorstadt (für Sportliche nach einem Abstecher auf den Pfingstberg und das herrliche Belvedere) zur Potsdamer historischen Altstadt: zum Brandenburger Tor, durch die gleichnamige Fußgängerzone zum Holländischen Viertel, dem Bassinplatz und dem wiedererstandenen Alten Markt.
  • Zurück nach Berlin fahren wir mit der S- oder Regionalbahn vom Potsdamer Hauptbahnhof (vorgeschlagener Endpunkt).
  • Dauer der Tour: ca. 4 1/2 Stunden

Radtour 7: Berliner Gaslaternen

Diese Tour wird durchgeführt von dem Verein Gaslicht-Kultur e. V., der sich für den Erhalt der welweit einmaligen Berliner Gaslaternenbeleuchtung einsetzt. Die Touren finden in unregelmäßigen Abständen sowie auf Anfrage statt. Kontakt unter www.gaslicht-kultur.de

Start: ab Kaiserdamm Ecke Sophie-Charlotten-Straße

Dauer: ca. 1 Stunde

Fußtour 1: Immer an der Wand lang - Vom Checkpoint Charlie zum Brandenburger Tor

Mauerreste am Potsdamer Platz

Der Weg entlang der hier noch in Resten vorhandenen Mauer zum Brandenburger Tor ist voll von geschichtsträchtigen Orten der beiden deutschen Diktaturen, aber auch der demokratischen Anfänge wie z.B. dem ehemaligen Preußischen Landtag, dem heutigen Abgeordnetenhaus von Berlin.

Vorgeschlagener Ausgangspunkt: Zimmer- Ecke Friedrichstraße („Checkpoint Charlie“)

Die Zimmer- und die Niederkirchnerstraße waren zur Zeit der Teilung keine Straßen, sondern der Todesstreifen entlang der Mauer. Ebenso waren der Potsdamer und der Pariser Platz leergeräumte Orte, die weder West- noch Ostberliner betreten durften. Heute pulsiert hier wieder das Leben. Zwischen Checkpoint Charlie und  Potsdamer Platz passieren wir u. a.

    • das ehemalige Konzerthaus Clou, eine umgebaute Markthalle, das einmal Platz für 4000 Gäste bot

    • das größte Bürogebäude Berlins, das einst für Görings Reichsluftfahrtministerium errichtet wurde

    • die „Topographie des Terrors“, ein Ausstellungsgebäude am Ort des Hauptquartiers von Gestapo und SS

    • den Martin-Gropius-Bau

    • das Abgeordnetenhaus von Berlin

    • eines der letzten zusammenhängenden Mauerstücke und einen Original-Grenzwachturm

Das letzte Stück der Tour geht vorbei an den Vertretungen der Bundesländer und dem Mahnmal für die ermordeten Juden Europas (mit dem sehr sehenswerten kleinen unterirdischen Museum) bis zum Brandenburger Tor, dem Endpunkt der Tour.

Dauer der Tour: ca. 2 Stunden

Fußtour 2: Ausflug nach Potsdam- Durch die historische Altstadt nach Sanssouci

Potsdams Brandenburger Tor

Potsdams barocke Altstadt wird immer attraktiver und lebendiger und macht die Stadt zusammen mit ihren Schlössern und Gärten zu einer der schönsten Hauptstädte Deutschlands. Vieles Verfallene konnte rekonstruiert werden, manches im Krieg Zerstörte, wie z.B. das Stadtschloss, wurde sogar in seiner äußeren Form wieder aufgebaut. Entdecken Sie mit mir das neue, alte Potsdam.

Vorgeschlagener Ausgangspunkt: Potsdam Hauptbahnhof vor der Tourist Information

  • Die Tour beginnt am  Hauptbahnhof, von dem aus man sofort den nagelneuen Brandenburgischen Landtag, das ehemalige Stadtschloss, vor Augen hat

  • Über die Lange Brücke geht es über die Havel zum im Wiederaufbau befindlichen Alten Markt mit Schinkels Nikolaikirche, dem Landtag, dem Alten Rathaus, dem Obelisken und und …

  • Die weiteren Stationen auf unserem Stadtspaziergang sind: der Neue Markt und der wieder ausgebuddelte Stadtkanal,

  • der Bassinplatz, der schon viel länger als der Stadtkanal kein Wasser mehr führt,

  • das Holländische Viertel, in dem fast nie Holländer wohnten und

  • das Brandenburger Tor, das zwar älter, aber weit weniger berühmt ist als sein Berliner Pendant

  • Schließlich geht es in den Park von Sanssouci, wo die Führung vor dem Schloss endet (und von Ihnen auf eigene Faust – wenn Sie möchten - fortgeführt werden kann).

Dauer der Tour: ca. 2 ½ Stunden                 

Fußtour 3: Kreuzberg – SO 36

In Reiseführern wird die Gegend gern als das „wilde Kreuzberg“ im Gegensatz zum bürgerlichen sogenannten Bergmannkiez bezeichnet. Sicherlich: Die autonome Szene ist hier präsenter als anderswo und macht der Politik das Regieren schwer. Vieles wirkt hier ärmlich und schmuddelig. Vor allem aber ist das Viertel immer noch der bunteste, schrägste, interessanteste Kiez Berlins. Kurzum: Es lohnt sich.

Vorgeschlagener Ausgangspunkt: U-Bahnhof Kottbusser Tor

  • Vom „Kotti“ aus geht es über durch einen Wohnriegel  „abgeklemmte“ Dresdener Straße zum Eingangstor von SO 36, dem

  • Oranienplatz, der früher einmal von einem Kanal durchquert war und später von einem monströsen Autobahnkreuz überquert werden sollte, wozu es aber dank der Hausbesetzerbewegung nicht kam

  • Dieser zugeschüttete Kanal bildete die Grenze zwischen Ost- und Westberlin und ist heute eine Grünanlage, die dennoch das chic gewordene Mitte vom schrägen „gallischen Dorf“ SO 36 trennt

  • Weitere Stationen sind das Cem-Haus, die Engelbecken-Industriehöfe, die für die sogen. Kreuzberger Mischung stehen,

  • der Kinderbauernhof, das Georg-von-Rauch-Haus, Osmans Baumhaus, die Thomaskirche und das  Kunstquartier Bethanien am Mariannenplatz und die Schokofabrik

  • Über das Herz von SO 36, den Heinrichplatz und die Oranienstraße gelangen wir schließlich zum islamischen

  • Maschari-Center, unserem Endpunkt am U-Bahnhof Görlitzer Park.

Dauer der Tour: ca. 2 ½ Stunden                 

Gutschein für eine Stadtführung

Wie wäre es mit einem Gutschein für eine Führung in Berlin bzw. Potsdam als Geschenk zum Geburtstag oder einem anderen Anlass? 

  • Termin und Dauer der Tour können sich der oder die Beschenkte(n) selbst aussuchen.
  • Preis für eine Tour: pro Person und Stunde 6,- €
  • Einfach den Gutschein ausdrucken und den ausgefüllten Betrag bitte auf mein Konto DE72 1007 0848 0034 3533 00 überweisen.

Über mich

Die Unterscheidung zwischen Einheimischen und Zugereisten spielt in Berlin kaum ein Rolle. Allenfalls die zwischen Berlinern (als die sich alle, die hier leben, nach kurzer Zeit fühlen können) und „Urberlinern“.  Das sind die mit dem Mutterwitz und der berühmten „Berliner Schnauze“. Zu letzteren kann ich mich zwar nicht zählen. Geboren in der Pfalz und aufgewachsen in Bremen, lebe ich aber schon seit über fünfundvierzig Jahren in diesem Städtchen – und lebe gern hier.

Gearbeitet habe ich als Deutsch-, Sozialkunde/PW- und Geschichts-Lehrer an einem Oberstufenzentrum. In vielen Exkursionen und Begegnungen, teils auf eigene Faust, teils mit Schülern, lernte ich die vielfältigen Facetten des „Dicken B. oben an der Spree“ kennen. Nach Beendigung meines Schuldienstes und einer Ausbildung zum Stadtführer in Berlin und Potsdam (Zertifikate s. u.) möchte ich Berlin-Besuchern etwas von der Faszination dieser Stadt vermitteln, im historischen Zentrum, der neuen Mitte, in den verschiedenen Stadtvierteln, vor allem aber im schönen Charlottenburg sowie dem romantischen Weg von Berlin nach und durch Potsdam.

Zertifikate

     

Referenzen

1 (Von Wannsee nach Potsdam)

Lieber Herr Elinghausen,

wunderbar, kompetent, freundlich, sehr kenntnisreich und informativ war die erlebnisreiche Stadtführung mit Ihnen. Dafür an dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank.

Trotz der kurzfristigen Anfrage, unserer Unentschlossenheit (Charlottenburg oder Potsdam) und der Tatsache, dass wir für diese Tour auch Fahrräder benötigten, für alle Probleme hatten Sie eine gute Antwort.

Termin mit zwei Gästen - kein Problem.

Fahrräder konnten wir auf Ihren Rat hin im Nachbarhotel besorgen - kein Problem.

Reiseführung durch Charlottenburg oder Potsdam kein Problem, wir machten einfach beides und wurden mit einer beeindruckenden und abwechslungsreichen Tour belohnt.

Wir werden wiederkommen (müssen), denn Sie können über Gebäude, Architektur, Städtebau und die Geschichte Berlins, Preußens oder der Kaiser im Deutschen Reich so lebendig und detailreich erzählen, dass man/frau sich einfach mehr Zeit nehmen sollte. Wir sind ja als Touristen absolute „Normalos“ und die Reiseführung war wirklich keine trockene Geschichtsstunde (wäre bei einem Ex-Lehrer ja möglich gewesen J), sondern ein kurzweiliges und interessantes Erzählen über die Wilhelms 1+2+3+4 oder auch historischen Bauten und Ereignisse der jüngeren Deutschen Geschichte am Wannsee.

Am Ende der Tour gab es dann noch zwei wertvolle Tipps für die Abendgestaltung (Jazz und Essen).

Ein gelungener Tag,

vielen Dank!

mit freundlichen Grüßen

Karin und Peter S. , März  2015

2 (Charlottenburg)

Lieber Volker,
vielen Dank auch noch einmal von unserer Seite. Es war sehr spannend, den halben Tag mit Dir in Charlottenburg zu verbringen. 
Viele Grüße 
 Susan und Stefan G., März 2015

3 (Vom Zoo zum Alex)

Wir waren nur 2 Teilnemer (meine Frau & Ich). Die Tour kann man ohne bedenken wieterempfehlen. Man hat sehr viel über Berlin und seine Geschichte gelernt. Ein Spaziergang wäre anstrngender gewesen als diese Radtour. Jeder der Fahrrad fahren kann sollte so eine Tour in Berlin mal mit machen.

Thomas E. , März 2015

4 (Charlottenburg)

Die Tour war ebenso kurzweilig wie informativ. Als Zugereiste konnten wir unsere Charlottenburgkenntnisse erweitern. Unser Guide ging auf unsere Teilkenntnisse ein und setzte Schwerpunkte nach unseren Wünschen. Was will man mehr.

Michael S., Mai 2015

5 (Von Wannsee nach Potsdam)

Diese Tour ist sehr zu empfehlen! Eine wunderschöne Landschaft, viele interessante Informationen und ein sehr kompetenter und freundlicher Reiseführer!

Elke Jung , Juni 2015

 

6 (Von Wannsee nach Potsdam)

Es war eine schöne unter interessante Fahrt, Herr Eilinghaus ein freundlicher und wissender Begleiter.

Dr. Sch., Juni 2015

7 (Charlottenburg)

Die Tour war abwechslungsreich und interessant, der Tourleiter wirkte sehr kompetent und konnte alle Fragen beantworten. Der Wechsel zwischen Radeln und Laufen war prima, die kleine Pause sehr angenehm. Wir können die Tour sehr empfehlen!!

Der Fischer und seine Frau, Juni 2015

8 (Potsdamer Altstadt)

war eine super führung

Volker P. , Juni 2015

9 (Von Wannsee nach Potsdam)

sehr interresante Streckenführung ,unbekannte architektonisch gestalltete Straßenzüge und Einzelgebaüde mit fachkundiger Erläuterung....eine tolle Fahradteur !

Ebeling, Juni 15

10 (Potsdamer Altstadt)

zuverlässig gute Informationen mit Anekdoten und Fotos gespikt Wunderbar!

Annette Röttger, 6. April 2016

11 (Potsdamer Altstadt)

sehr zufrieden

Herr und Frau Funke, 3. Mai 2016

Menschen, die bereit sind andere wirklich teilhaben zu lassen und eben auch selbst etwas zu erzählen haben gibt es nicht so viele. Deswegen waren Sie für uns nicht einfach ein "Führer durch Potsdam" , sondern eine menschliche Begegnung. Die ganze Reise wurde anlässlich meines 60. Geburtstages gemacht. Es sollte ein Event werden, dass ich in Erinnerung behalten kann. Und dazu haben Sie einen erheblichen Teil beigetragen, indem Sie uns so viel zeigen und erzählen konnten.

Dafür möchte ich nochmal "Danke" sagen.

12 (Potsdamer Altstadt)

Volker Elingshausen ist ein hervorragender Kenner der Historie, erläutert anschaulich und mit vielen Anekdoten und Humor gewürzt. Alles in entspannter und lockerer Atmosphäre. Sehr gute Kommunikation; uneingeschränkt empfehlenswert!

Axel Schwipps, 13. Mai 2016

13 (Potsdamer Altstadt)

informativ, unterhaltsam, kurzweilig

Alexandra, 9. Juni 2016


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Verwendete Bilder und Grafiken:   V. Elingshausen